Der Abschied vom Soli und das Mehr danach

Der Soli ist nun (fast) Geschichte. Für viele Steuerpflichtige beginnt damit ein neues Kapitel, das wir als Finanz-Union aktiv mitgestalten möchten. Die Möglichkeiten, das höhere Nettoeinkommen sinnvoll anzulegen, sind vielfältig und spannend. Bevor wir diesen verheißungsvollen Blick in die Zukunft fokussieren, erlauben wir uns noch einmal eine kleine Rückschau: Ab 1995 wurde der Solidaritätszuschlag, Spitzname „Soli“, zur Finanzierung der Kosten der deutschen Einheit erhoben. Seit 1998 betrug die Höhe 5,5 % der Einkommens- und Körperschaftsteuer. Je öfter sich die Einheit jährte, desto lauter wurden die Stimmen, die einen Fall des Solis forderten. 2019 beschloss die Bundesregierung schließlich die weitgehende Abschaffung des umstrittenen Zuschlages.

 

Für wen fällt der Soli weg?

Den Solidaritätszuschlag in voller Höhe zahlen ab 2021 nur noch Spitzenverdiener. Alleinstehende, deren jährliches Bruttoeinkommen weniger als 73.000 Euro beträgt, und Verheiratete, die gemeinsam unter 151.000 Euro brutto im Jahr bleiben, sagen dem Soli komplett „Servus“. Anteilig zahlen ihn Singles, die mehr als 73.000 Euro, aber weniger als 109.000 Euro verdienen sowie verheiratete Paare, die zusammen mehr als 151.000 Euro einnehmen, jedoch unter 221.000 Euro im Jahr bleiben. So kann beispielsweise ein kinderloses Ehepaar mit einem gemeinsamen Jahres-Bruttoeinkommen von 74.400 Euro monatlich 47 Euro einsparen (Quelle: Bundesministerium für Finanzen). Die Zahl der Menschen in Deutschland, die sich fortan über ein Mehr auf ihrem Konto freuen dürfen, beträgt rund 35,5 Millionen – und jeder von ihnen, ob mitten im Berufsleben oder kurz vor der Rente, verdient die Chance, dieses Geld klug und selbstbewusst zu investieren. Dafür setzt sich unser Team bundesweit ein.

 

Was machen mit dem Mehr?

Aktuell planen viele Deutsche, das eingesparte Geld in die private Altersversorgung zu geben, eine Option, die aus gutem Grund interessant ist. Bereits wenige Euro im Monat können einen großen Unterschied machen. Dem Modell „Soli in die Rente“ stehen noch weitere faszinierende Ansätze gegenüber, für die wir Steuerpflichtige bewusst sensibilisieren möchten, wie eine Investition in die Berufsunfähigkeit, Spar-Konzepte oder finanzielle Absicherung der Hinterbliebenen. Je nach persönlicher Lebenslage gestalten sich die Ideen sehr unterschiedlich, das macht dieses neue Kapitel so außergewöhnlich für Sie und für uns. Sprechen Sie mit uns über das Mehr, es lohnt sich.



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